Nachfolgeplanung: Neue Studie veröffentlicht


16.08.26 - Vor Kurzem wurde eine Studienreihe von HSG und UBS zum Thema Nachfolgeplanung im Familienunternehmen abgeschlossen.



Anfang Jahr startete das Center for Family Business der HSG, in Zusammenarbeit mit dem Chief Investment Office der UBS, eine fünfteilige Studienreihe zum Thema Unternehmensnachfolge. Dies auf der Grundlage einer im September 2025 durchgeführten Umfrage bei über 400 Firmeninhaber/innen im KMU-Bereich.  

Die Studienreihe deckt die ganze Bandreite der Unternehmensnachfolge ab: von einem Überblick über Nachfolgequoten und Übertragungsoptionen über typische Stolpersteine bei der familieninternen Übergabe und die familienexterne Nachfolge als vollwertige Lösung bis hin zur prozessorientierten Gesamtbetrachtung. Jeder Studienteil schliesst mit praktischen Handlungsempfehlungen ab.  

Vor Kurzem wurden die letzten zwei Teile der Studien veröffentlicht und die Studienreihe abgeschlossen.  

Fünf Studienteile 
Die erste Studie aktualisiert vorhandene Kennzahlen und ordnet die Resultate ein. Daraus geht hervor, dass die Nachfolgequote bei 32% und die Übertragungsquote 65% liegt. Die Untersuchung zeigt: Eine erfolgreiche Nachfolge ist ein kontinuierlicher Neuerungsprozess.  

Die zweite Studie rückt die Wünsche der Firmeninhaber ins Zentrum und beleuchtet die verschiedenen Nachfolgeoptionen. Die Ergebnisse zeigen: Zwischen gewünschter Nachfolgeoption und den eigenen Zielen bestehen oft Zielkonflikte und Widersprüche.  

Die dritte Ausgabe stellt die familieninternen Nachfolgekandidaten und -kandidatinnen ins Zentrum. Die Stolpersteine lassen sich durch eine aktive und vorausschauende Nachfolgeplanung vermeiden, eine Prüfung alternativer Nachfolgeoptionen aber bleibt unabdingbar.  

Die vierte Studie zu «Familienexterne Nachfolge – mehr als nur eine Notlösung» weist auf zwei Kernpunkte im Kontext der familienexternen Nachfolge hin: erstens der Abbau von Informationsasymmetrien und zweitens das Aufbauen von Vertrauen.  

Die fünfte Studie («Die Unternehmensnachfolge als Prozess verstehen») zeigt: Der Nachfolgeprozess ist sowohl inhaltlich wie emotional fordernd: 19% der Vorgänger haben Mühe loszulassen. Essentiell für die erfolgreiche Übergabe sind eine klare Rollenverteilung, ein regelmässiger Austausch wie auch die Unterstützung durch die Familie.  

Studie kostenlos verfügbar  
Auf dieser Webseite der St. Galler Nachfolge-Praxis sind alle Teile der Nachfolgestudie aufgeführt. Sie können die Studie kostenlos herunterladen:  

St. Galler Nachfolge-Praxis: Studien  

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