26.01.26 - Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über die SRG-Initiative ab, welche die Radio- und Fernsehgebühr auf 200 Franken senken will. Der AM Suisse empfiehlt ein Ja.
Schweizer Haushalte zahlen weltweit die höchsten Gebühren für Radio und Fernsehen: 335 Franken pro Jahr. Zudem zahlen auch Unternehmen die SRG-Gebühr, auch wenn sie deren Programme im Betrieb gar nicht nutzen. Unternehmer bezahlen die Radio- und Fernsehgebühr sogar doppelt, zumal sie diese bereits als Privatpersonen entrichten. Da die SRG-Gebühr für Unternehmen vom Umsatz abhängt, müssen vor allem auch kleinere Betriebe, die im hart umkämpften Marktumfeld mit relativ hohen Umsätzen nur geringe Margen erzielen, unverhältnismässig hohe Beträge berappen. Dies gilt nicht zuletzt für viele Mitgliederbetriebe des AM Suisse.
Die SRG-Initiative will die Radio- und Fernsehgebühr für private Haushalte auf 200 Franken begrenzen und sie für Unternehmen ganz abschaffen. Damit werden die Bevölkerung und die Unternehmen entlastet. Mit 200 Franken pro Jahr und Privathaushalt bleibt eine angemessene Finanzierung der SRG für die Erfüllung ihres Informationsauftrags gesichert.
Der AM Suisse stellt sich nicht grundsätzlich gegen den Service public der SRG oder gegen ihre Inhalte. Die überhöhte Doppelbesteuerung von Unternehmen jedoch ist unfair und muss ein Ende nehmen. Das eingesparte Geld könnten die Betriebe in die Förderung von Lernenden, Mitarbeitenden oder der Weiterbildung investieren. Dieser Meinung sind auch andere Wirtschaftsverbände, unter anderem der Schweizerische Gewerbeverband (SGV).
Der AM Suisse hätte von Bundesrat und Parlament einen tragfähigen Gegenvorschlag erwartet, der das Problem der unfairen Gebühren für Unternehmen löst. Dieser blieb leider aus. Nicht zuletzt deshalb hat der Zentralvorstand des AM Suisse die Ja-Parole gefasst.
Helfen Sie mit, unsere Unternehmen und die Bevölkerung von überhöhten Gebühren zu entlasten und legen Sie am 8. März 2026 ein Ja zur SRG-Initiative in die Urne ein.
Weitere Informationen
Was sonst noch für ein Ja spricht? Hier erfahren Sie mehr:
Kampagnenwebseite «KMU entlasten»