11.02.26 - Landtechnik- und Metallbaubetriebe transportieren häufig gefährliche Güter. Beachten Sie dabei die wichtigen Sicherheitsregeln.
Ein schlecht gesicherter Motor, eine verrutschte Palette oder eine umgekippte Gasflasche genügen, um Menschen zu verletzen oder grossen Schaden zu verursachen. Die Verantwortung trägt der Betrieb – und am Ende auch der Fahrer. Mit ein paar einfachen Grundregeln lässt sich das Risiko stark senken.
Das richtige Fahrzeug
Nicht jedes Fahrzeug ist für alles geeignet. Zu beachten sind Nutzlast, Achslasten, Fahrzeugbreite, Überhang. Auch die Ladefläche muss geprüft werden und das Fahrzeug vor der Fahrt kontrolliert werden.
Ladung sichern
Alles, was auf der Ladefläche liegt, muss so gesichert sein, dass es während der Fahrt dort bleibt, auch bei einer Vollbremsung. Spanngurte, Netze und andere Hilfsmittel müssen regelmässig geprüft und dokumentiert werden. Auch im Kastenwagen muss die Ladung gesichert werden.
Transport von gefährlichen Gütern
Viele Betriebe transportieren regelmässig gefährliche Güter: Schutzgase zum Schweissen, Kraftstoffe, Ausrüstungen und Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus oder Chemikalien für die Baustelle. Dafür gelten mit wenigen Ausnahmen die Vorschriften des ADR. Jedes Gefahrgut gehört zu einer Beförderungskategorie, die mithilfe eines Punkteberechnungsmodells eruiert werden kann. Für gewisse Transporte gelten vereinfachte Vorschriften. Finden Sie heraus, ob diese für Ihre Transporte Anwendung finden.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen sowie das Berechnungsmodell finden Sie im unten verlinkten Themendossier.