WorldSkills 2026: Thurgauer Baumaschinenmechaniker ist Weltmeister


27.09.26 - Der Schweizer Baumaschinenmechaniker Sandro Amrhein wurde heute an den WorldSkills in Shanghai (China) zum Weltmeister gekürt.



Vom 22. bis 27. September 2026 mass sich der talentierte Thurgauer mit den besten Mechanikern der Welt. Mit einer starken Leistung in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld sicherte er sich Gold.

Der frisch gebackene Weltmeister aus Balterswil (TG) sagt zu seinem Sieg: «Ich freue mich riesig über die Goldmedaille. Nach diesen intensiven Wettkampftagen fühlt sich dieser Titel einfach unglaublich an.» Die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft war für den Thurgauer eine einmalige Gelegenheit, sein Können auf internationaler Ebene unter Beweis zu stellen. 
Die Teilnehmenden wurden während vier Wettkampftagen auf Herz und Nieren geprüft. In der vorgegebenen Zeit mussten sie anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen Hydraulik, Elektronik, Motoren und mechanische Antriebe lösen. Dabei waren nicht nur technisches Wissen und handwerkliches Geschick gefragt, sondern auch eine sorgfältige Arbeitsweise, ein gutes Zeitmanagement sowie die Fähigkeit, unter Druck präzise zu arbeiten.

Intensive Vorbereitungen
An der Seite von Sandro Amrhein stand dabei stets sein Trainer Martin Schär. Die beiden verbindet eine besondere Beziehung: Schär war bereits während Amrheins Ausbildung sein Lehrmeister und begleitete ihn anschliessend auf dem anspruchsvollen Weg an die WorldSkills. «Sandro hat in den vergangenen Monaten mit grossem Einsatz, viel Disziplin und ausserordentlichem Engagement auf dieses Ziel hingearbeitet. Es freut mich sehr zu sehen, dass sich diese harte Arbeit ausbezahlt hat. Ich bin stolz auf seine Entwicklung und darauf, dass ich ihn auf diesem Weg als Trainer begleiten durfte», sagt Martin Schär.
Mit seinem Erfolg an den WorldSkills 2026 unterstreicht Sandro Amrhein das hohe Niveau der Schweizer Berufsbildung und zeigt eindrücklich, dass Schweizer Fachkräfte auch auf internationaler Bühne zur Weltspitze gehören. Seine offizielle Rückkehr in die Schweiz ist für den  30. September geplant. In Zürich wird er gemeinsam mit der Schweizer Delegation feierlich empfangen.

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